| PKW unter Kesselwagen |
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| Geschrieben von: Stephan Keil | |||||
| Sonntag, den 22. Juni 2008 | |||||
Hier trafen wir auf den ABC-Zug Peine, der uns eine knifflige und immer wieder veränderte Lage stellte. Ein mit 2 Personen besetzter PKW ist auf einem Bahnübergang unter einen mit Gefahrgut beladenen Kesselwagon gefahren und hat dabei Feuer gefangen. Die Insassen konnten das Fahrzeug nicht verlassen. Aus dem Kesselwagen trat zunächst kein Gefahrstoff aus. So entschied sich der Einsatzleiter für eine Crashrettung der Insassen unter Körperschutz Form I. Der Fahrer konnte so befreit werden, die zweite Person war allerdings schwer eingeklemmt und musste mittels hydraulischen Rettungsmitteln befreit werden. Diese Rettung erfolgte unter Vollschutz, der Kesselwagen mittlerweile Leck geschlagen war. Der Kesselwagon wurde simultan aus sicherer Entfernung gekühlt. Nach dem die zweite Person befreit war, wurden sie dekontaminiert und dann fiktiv dem Rettungsdienst übergeben. Beim Abdichten der Leckarge stolperte ein CSA-Träger und musste vom Sicherungstrupp gerettet werden. Ein weiterer Trupp übernahm hiernach das Abdichten. Die Übung war ein Erfolg und zeigte dank der Außenstehenden Beobachtungen kleine Verbesserungsmöglichkeiten, die in den nächsten Diensten Umgesetzt werden. Nach der Mittagspause am Grill, konnte das in der Ersten Übung benutze Fahrzeug unter Anleitung zerlegt werden und unter Vollschutz an den neuen Übungscontainern der LFS gearbeitet werden. An diesen Containern können verschiedene Undichtigkeiten und Löcher simuliert werden um den Umgang mit Dichtmaterialien realistisch zu Üben.
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