| Ausbildungsabschnitt CSA |
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| Geschrieben von: Stefanie Peters | |||
| Montag, den 28. März 2011 | |||
Hierbei wurde besonders Wert darauf gelegt, dass die unerfahrenen Kameraden langsam in die Aufgaben eingewiesen wurden. Der erste Dienst begann mit dem Vorstellen des CSA-Anzuges. Viele Fragen, wie „warum trägt man CSA-Anzüge?“ und „wie lange darf ich damit arbeiten?“ wurden von den Ausbildern erklärt. Anschließend wurden 2 CSA-Trupps vollständig eingekleidet. Dies geschah ohne Zeitdruck, sondern es wurde auf Sorgfältigkeit und Richtigkeit geachtet. Beim nächsten Dienst wurde auf Zeit gearbeitet. Ziel war es, 4 CSA Träger so schnell, wie möglich einsatzbereit zu machen. Hierbei wurde in zwei Gruppen gearbeitet, um einen Wettkampfcharakter einzuspielen. Im ersten Durchlauf brauchten die Gruppen ca. 8 Minuten, im zweiten Durchlauf gab es eine Bestzeit von 4,17 Minuten. Um die CSA- Träger zu fordern, gab es diesmal kleinere Aufgaben zu erfüllen. Es wurden am Übungsgestell diverse Leckagen abgedichtet. Dies ist nötig, um die verschiedenen Arbeitsgeräte kennen zu lernen und einsetzen zu können. Beim dritten Dienst wurde vorweg Gerätekunde betrieben. So wurde z.B. das Ex-Warngerät der Firma AUER vorgestellt und getestet. Anhand diverser Gase ließen wir das Gerät anspringen, um das Gerät zu überprüfen und um uns die optischen und akustischen Alarmsignale besser vorstellen zu können. Weiterhin bauten wir verschiedene Not-Dekontaminationsstellen auf. Eine Möglichkeit der Not-Dekon ist das Zusammenschieben von 4 Steckleiterteilen, in die Mitte wird dann eine Plane gelegt, die mithilfe von Leinen befestigt wird. Wichtig ist hierbei, insbesondere auf die Stabilität zu achten, da Wassermassen mit einem großen Druck die Leiterteile auseinander schieben könnten. Die zweite Möglichkeit ist das Zusammenkuppeln von 6 Saugschläuchen, welche im Kreis gekuppelt werden. Auch hier wird eine Plane in die Mitte gelegt. Der Nachteil hier ist, dass das entstandene Becken nicht sonderlich tief ist. Später kleideten wir wieder CSA Träger an. Diese sollten anhand einer Gefahrentafel bestimmen, welche Gefahren von einigen Stückgutbehältern mit Gefahrgut ausgehen könnten. Hierbei haben jeweils der Trupp und der „Leiter CSA“ eine Tafel, anhand derer verschiedene Fragen geklärt werden können. Beispiele sind: - Art des Gefäßes (Kanister, Tonne, Fass)? - Anzahl der Behälter? - Defekte Behälter? - Gefahrennummer und Stoffnummer? - Gefahrensymbole? Anschließend wurde aufgeräumt und weitere Fragen geklärt. Die Einsatzkräfte und auch die Ausbilder waren mit den drei Diensten zum Thema „Chemikalienschutzanzug“ zufrieden!
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