| Dekon Übung |
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| Geschrieben von: Stephan Keil | |||||
| Sonntag, den 07. September 2008 | |||||
Auf dem Schützenplatz in Lehrte errichteten wir eine Übergabelinie und bauten bis zu dieser alles wie im Ernstfall auf. Eine Lage nahmen wir nicht an, da es nicht darum ging die Trupps arbeiten zu lassen sondern das System zur Dekontamination der Chemikalienschutzanzugsträger (CSA) zu überprüfen und eventuell zu verbessern. 3 Trupps wurden mit CSA ausgestattet. Der erste Trupp unterlief unter der Beobachtung aller an der Übung Beteiligten die Prozedur. Diese beinhaltet das abwaschen und Bürsten unter einer Warmwasserdusche und dann das ausziehen durch einen weiteren Trupp. Dieser ist noch durch Schutzanzüge gesichert. Es ist besonders wichtig, das dieser Trupp den CSA nur von außen berührt und den Träger nicht anfasst um eine Kontaminationsverschleppung zu verhindern. Ein Mitglied des zweiten Trupps täuschte eine Notlage vor um den dritten Trupp als Sicherheitstrupp zum Einsatz zu bringen. Dieser schaffte den Verunfallten aus dem Gefahrenbereich in die Dekontamination. Hier wurde eine Notdekon durchgeführt und der unbewegliche Träger aus seinem CSA geschnitten. Dies geschieht um eine schnelle medizinische Versorgung zu gewährleisten. Ein Notarzt kann den Verunfallten erst nach der Dekontamination versorgen, aus diesem Grund muss es in einem solchen Fall besonders schnell gehen. Danach wurden die noch verbliebenen CSA-Träger Dekontaminiert. In der Abschlussbesprechung wurden Verbesserungsmöglichkeiten und Ergebnisse besprochen. Im Fazit ist die Übung als Erfolg zu werten und die Erfahrung einen CSA mal zerschnitten zu haben ist viel Wert.
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