Die Polizei meint, dass das Feuer kaum auf das gesamte Jugendzentrum hätte übergreifen können. Sie ermittelt daher nicht wegen Brandstiftung, sondern nur wegen Sachbeschädigung. Nach Angaben der Stadt entstand am Gebäude jedoch ein Schaden von 8000 bis 9000 Euro – und die Sorge vor einer Wiederholung solch einer Tat ist nicht unbegründet.
Mehrfach in den vergangenen Monaten hat es Sachbeschädigungen am Juno gegeben. Jugendpfleger Dietmar Zimmeck spricht von zerkratzten und durch Steinwürfe beschädigten Fensterscheiben. Die Polizei nennt zudem drei Einbruchsversuche, die sich alle bereits im vergangenen Oktober abgespielt haben.
Weder Jugendpflege noch Polizei haben zurzeit einen Anhaltspunkt, wer die Täter sein könnten und warum das erst im Oktober 2008 eröffnete Juno zum Ziel solcher Attacken wird. An einigen Fenstern hängen jedoch nun Zettel, mit denen die Jugendpflege die Täter direkt anspricht: „Neuerdings gibt es Leute, die unser Juno absichtlich kaputt machen. Wir finden das nicht gut!!! Wir erstatten für solche Zerstörung Anzeige“, heißt es darauf. Das Geld, das für Reparaturen eingesetzt werden müsse, fehle der Jugendarbeit.






















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